DM Finale in Kleinhau: Paul Maier rückt auf Platz sechs vor.  Hofmann/Zimmermann auf Position vier.

von | Okt. 6, 2025 | Uncategorized | 0 Kommentare

Finale zur Deutschen Meisterschaft der Quads und Seitenwagen.
Paul Maier rückt im DM-Finale in Kleinhau auf Platz sechs vor.  Hofmann/Zimmermann beenden die Saison auf Position vier.
Nur Training statt Rennen bei den Seitenwagen sorgt für Gesprächsstoff und nimmt Leon Hofmann die Chance einen Platz am Treppchen.
Dass es kein gutes Wetter geben würde am Rennwochenende war allen Beteiligten aufgrund der einschlägigen Vorhersagen klar. Während die Quads zwei finale Rennen zur Deutschen Meisterschaft ausfuhren, gab es bei den Seitenwagen nur zwei Trainingsläufe, von denen der zweite wetterbedingt abgebrochen wurde.
Am Renntag regnete es anhaltend. Bei den Quads startete der 20-jährige Paul Maier im ersten Rennlauf sehr gut und fuhr auf Platz vier sehr souverän vom Start bis ins Ziel. Es gewann Jordi Gieler vor Roman Gwiazda und Matteo Stiller. Hinter Maier fuhr Luca Stiller als fünfter über die Linie. Im zweiten Rennen war Maier vom ADAC Ortsclub MV Warching nach dem Start hinter Luca Stiller auf Platz fünf. Bei dem tiefen Boden gab es aber kaum Stellen an denen eine zweite Spur ein Überholen zuließ. Nach ein paar Runden kamen dann auch einige technische Probleme mit der Elektrik des Quads hinzu. So zeigte sich Maier am Ende zufrieden mit Platz fünf was auch in der Tageswertung den fünften Platz bedeutete. Den zweiten Lauf gewann wieder Gieler vor Gwiazda und Matteo Stiller, gefolgt von Luca Stiller auf Platz vier. In der Wertung zur Deutschen Meisterschaft machte Paul Maier mit dem guten Ergebnis noch zwei Plätze gut und belegt damit Platz 6 unter den insgesamt 55 Teams, die in dieser Saison nach Punkten in der DM jagten. Angesichts der technischen Probleme, die den Wemdinger gerade zu Beginn der Saison verfolgten, stimmte ihn dieser Gesamtplatz am Ende doch zufrieden.
DM-Endstand nach 16 Läufen: 1. Gwiadzda 270 Punkte, 2. Stiller M. 265, 3. Gieler 237, 4. Stiller L. 170, 5. Roese 160, 6. Maier 156, 7. Tucek 152, 8. Zienecker 125
Ganz anders verlief es bei den Seitenwagen. Der DM-Führende Tim Prümmer (308 Punkte) verzichtete mit Ersatzbeifahrer Rodolphe Lebreton, wie auch die Dritten in der Meisterschaft Lukas Erlecke und Leon Freygang (211 Punkte), auf das freie Training und wollte erst beim Qualifying die ersten Runden zu drehen. Prümmer kennt schließlich die Strecke als Lokalmatador recht gut. Als dann das Qualifying anstand, strichen die Organisatoren dieses wegen einer Unwetterwarnung kurzerhand vom Zeitplan. Als Grundlage für die Startaufstellung zu den Rennläufen bleibt in diesem Fall das Ergebnis im freien Training.
Hier kommt nun aber das Reglement ins Spiel: Wer nicht mindestens drei Trainingsrunden absolviert hat, ob nun im freien Training oder im Qualifying, darf bei den Rennen nicht starten.  Die Option das Zeittraining nach hinten zu schieben und die Renndistanz der beiden Läufe zu verkürzen hatten die Organisatoren offensichtlich schon verpasst als sie erkannten, dass Prümmer und Erlecke nun nicht startberechtigt waren. Während das Wetter einerseits nicht besser wurde, die Quads andererseits aber ihre beiden Finalläufe absolvieren konnten, entbrannten teils hitzige Diskussionen im Seitenwagenlager. Schließlich bestand für Adrian Peter/ Joel Hofmann (272 Punkte) vor den letzten Rennläufen noch die theoretische Chance auf die Meisterschaft. Leon Hofmann/ Julian Zimmermann (201 Punkte) waren noch knapper an Erlecke/Freigang dran und somit war Platz drei in der Meisterschaft möglich.
Nun will eigentlich keiner der Sportler einen Titel geschenkt bekommen weil der Gegner lt. Reglement nicht antreten darf. Da ohnehin eine völlige Streichung der Rennen mit der Begründung der zunehmend schlechter werdenden Wetterlage im Raum stand einigten sich die Fahrer mit den Organisatoren, an zwei „Trainingsrennen“ ohne DM-Wertung teilzunehmen, um den treuen Zuschauern, die trotz des Regens an die Strecke kamen etwas zu bieten. Die Meisterschaft war dadurch aber auch bereits entschieden und nicht alle Fahrer und Fans waren mit der Entscheidung glücklich. Viele forderten eine konsequente Durchführung der Läufe, solange es – wie bei den Quads – fahrbar war. Schließlich erreichten Hofmann / Zimmermann mit gedämpfter Motivation im ersten Trainingsrennen Platz fünf. Der zweite Trainingslauf wurde nach zwei Runden wegen des Wetters abgebrochen.
Der DM Endstand entspricht somit dem Stand nach dem letzten Wertungslauf in Hennweiler (wir berichteten). Das Team Hofmann kann sich trotzs des Hin-und-Her in Kleinhau nun über einen tollen 4 Platz unter den insgesamt teilnehmenden 32 Gespann-Teams in der Deutschen Meisterschaftt freuen.
DM-Endstand nach 16 Läufen: 1. Prümmer, 308 Punkte. 2. Peter 272. 3. Erlecke 211. 4. Hofmann 201. 5. Hengster 192. 6. Weinmann 163. 7. Hoormann 152. 8. Seifert 142. 9. Foden und A. Knübben, je 130.

Leon Hofmann / Julian Zimmermann #124 – – Fotograf: Marcus Dums